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Irak, 2004. Für 24 Stunden ruhen in der Rebellenhochburg Falludscha die Waffen, für den deutschen TV-Journalisten Oliver und Kameramann Ralf die einmalige Chance auf eine Exklusiv-Story: Von Bagdad aus begleiten sie Kim, die Logistikerin einer Hilfsorganisation, und den Arzt Alain bei einem Medikamententransport in die belagerte Stadt. WAFFENSTILLSTAND ist Abenteuerfilm, Politthriller und Drama zugleich.

Ab 1. April bundesweit in den Kinos!

Starker Debütfilm! Schauplatz Irak, wo der Regisseur und Autor Lancelot von Naso das Roadmovie mit dem Kriegsfilm verkuppelt. Daraus entsteht eine packende Momentaufnahme in einem der wohl schrecklichsten Kriegsgebiete weltweit, wo in der trockenen Wüstenhitze Meinungen konträrer Charaktere in diesem tristen Kammerspiel auf sandigem Boden aufeinander prallen und wo die Hoffnungslosigkeit in Krisenherden wie Falludscha deutlich wird. „Waffenstillstand“ glänzt durch seine objektive Sicht, die intensive Darstellung des Chaos, dem glaubwürdigen Spiel der Darsteller und dem unverbraucht wirkenden Blickwinkel fern der arg gebeutelten Soldatenseele. Und so steht wohl eines fest: Aus Deutschland kann auch gutes Genre-Kino kommen. Kathryn Bigelow hat mit „The Hurt Locker“ das Kriegsfilm-Genre zwar wiederbelebt aber „Waffenstillstand“ braucht sich dahinter keinesfalls zu verstecken – eine bravouröse Leistung, die Aufmerksamkeit sprich viele Kinogänger verdient hat.

Arne Hübner, Frankfurter Stadtkurier